Die Queerschläger beim Tüdelü

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Am 31.08.2013 fand im Rahmen des Chemnitzer Stadtfestes das Tüdelü des „different people e.V“ statt und die Queerschläger waren mit am Start.

Wir haben die Gelegenheit wahr genommen, um uns als Verein zu zeigen und etwas die Werbetrommel zu rühren. Dafür wurden extra in spontanen Nacht- und Nebelaktionen Flyer angefertigt und ein Werbebanner gesprayt. Begleitet von Diskusionen ob Arial auch wirklich Arial ist und ob Winkel und Seitenverhältnisse unseres Q-Logos richtig gesprayt sind, nahm das Vorhaben Gestalt an. Leider wurde es immer sehr schnell dunkel, was es notwendig machte mit Hilfe von Handyleuchten unser Projekt zu vollenden.sprayer_klein
Am Samstag um 10 Uhr morgens wurde es nun ernst. Extra zu diesem ehrwürdigem Anlass trugen wir die neuen grünen Vereins-Trikots, was sofort auffiel und man uns gleich erkannte. Nachdem das Banner provisorisch an einem Sonnenschirm festgetaut war, konnte es endlich losgehen. Voller Tatendrang stellten wir uns der Menge von Menschen entgegen, leider bogen die dann links zum Mini-Kletterwald und solchen komischen Wasserbällen ab. Naja in 10 Jahren kommen sie sicher lieber auf uns zurück (-;
Beschäftigt mit wichtigen Themen wie: wo gibt es was zu essen und bitte wo ist die nächste Toilette, harrte man der Dinge und genossen den sonnigen Tag. Der Wind war dabei unsere me_heart_kleinstärkste Konkurrenz. Die meiste Zeit haben wir damit verbracht, die Flyer, die ihrem Namen damit alle Ehre machten, wieder einzusammeln und irgendwie Sturmsicher mit Hilfe von Gratis-Kondomen des „different people e.V“ zu positionieren. Um noch besser bei unserer Zielgruppe Anklang zu finden hat sich Marco geopfert und unterzog sich am Nachbarstand einer Tattoo-Airbrush-Prozedur. Somit konnten wir nun wirklich nicht mehr übersehen werden! Zwar waren die meisten Gespräche mit den eigenen Vereinsmitgliedern, aber wir hauen ja auch nicht jede Type an, die da vorbeiläuft *g*.

Es war unser erster öffentlicher Auftritt auf so einem Event und mit etwas Glück hat uns doch die/der Eine oder Andere gesehen. Wir freuen uns, wenn sich ein paar Interessierte melden, dann hat sich der Aufwand auf jeden Fall gelohnt.

 Marian

 

Rabenberg 2013

Guten Morgen ihr Lieben,

es gibt einen Grund, warum man sich das ganze Jahr auf den August freut, denn es geht auf den Rabenberg.
Auch dieses Jahr hat es sich wieder bewiesen, abwechslungsreich, sportlich, elegant und mit ganz viel Herz haben es die Queerschläger wieder geschafft, sich in unsere Herzen und Erinnerungen zu organisieren. Egal, ob es das Training, die Pokalspiele, das Wandern, Schwimmen oder das Laufen ist, es war wieder für jeden was dabei, man hatte riesen Spaß, kam ins Gespräch und es wurden bei der abendlichen Party auch wieder enge Bande geknüfpt.
Dieses Jahr stach noch die Misswahl zur ”Little Miss Rabenberg ” heraus, die nicht nur unter den Teilnehmern für große Augen sorgte, sondern auch bei so manchem Zaungast, der bei den Vorbereitungen in nachbarlichen Grillplätzen saß !!!!! Kein Wunder, bei den heißen Babes, die es zu sehen gab.
Alles in Allem war es wieder ein wunderschönes Wochenende in den Bergen des Erzgebirges mit Sport, Spaß, Spiel und Unterhaltung von großer Klasse,
Danke nochmal an Uwe und sein Team für die Organisation und die Ruhe, die Ihr dabei immer ausstrahlt !!!
Ihr seid halt Profis !!!
Man darf wieder gespannt sein, was nächstes Jahr so ansteht und der neue Pokal, der sich übrigens sehen lassen kann und sich hervorragend auf meiner Kommode macht, ist bei den Rosaqueerperlen ( Martina, Ralf, Sebastian, Marcel, Marko und Alex ) in guten Händen.
Jetzt gehts erst mal auf Arbeit und es muß nur Weihnachten, der Winter und Ostern vergehen, dann ist es ja fast wieder so weit !!!
Allen einen guten Start in die Woche und laßt das Jahr nicht zu lang werden.

Alex, der neue Leitlöwe

P.S. Ihr seid so gut, daß sogar Goldmedaillengewinner von Antwerpen extra zu Euch kommen… Hier auch gleich noch Glückwunsch an Jürgen !!!

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Badmintonspieler in Schnipselgrube
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Volleyball, dahinter Badminton, dahinter Volleyball
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am Rande des Beachplatzes
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Spiel, Satz und Sieg für das Team „Bergknappen“
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Showeröffnung von Rebecca Glöööckler
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Kür der „Little Miss Rabenberg“: Mia Martini

Wanderung vom Rabenberg durch den Klughausgrund zum Staahaadler Aff

wan1 Im Rahmen des jährlichen Sportwochenendes der sächsischen Sportvereine waren wir auch in diesem Jahr wieder mit unseren Freunden aus Dresden und Leipzig wandern. Ziel der Wanderung war wie auch schon im letzten Jahr der berühmte Gasthof Staahaadler Aff. Den Aff erreichten wir zwar damals auch schon, allerdings blieben uns wegen Urlaubs die Türen verschlossen und das Spektakel verborgen.

Dieses Jahr gab es natürlich einen anderen Weg zum Aff, der uns zunächst herunter vomwan2 Rabenberg ganz ans Ende von Breitenbrunn zum Klughausgrund führt. Von hier beginnt ein herrlicher Weg, zunächst vorbei an großen Lichtungen, der schließlich als Höhenweg mit schönem Panorama vorbei an einzelnen Häusern ins Zentrum von Breitenbrunn führt. Dieser Weg hat ganz sicher das Prädikat “Genussweg” verdient, man kann sich an der Streusiedlung inmitten weiter Wiesen und dem Blick auf eine weite Erzgebirgslandschaft, die bis zum Auersberg reicht, kaum satt sehen. Eigentlich verrückt, dass es in einer solchen Landschaft Bike-Trails und Klettergärten braucht, um Besucher anzulocken.

wan3Vom Höhenweg sehen wir auch schon unser Ziel, den Aff in Steinheidel (Staahaadel). Zunächst müssen wir jedoch erst mal vom Ortszentrum hinab ins Tal des Schwarzwassers und drüben wieder hoch, um endlich im Aff einkehren zu können. Kaum sind wir drin, wird auch schon die Mechanik angeworfen und der Aff macht Musik! Man möchte den Klang nicht direkt als schön bezeichnen, auf jeden Fall ist es aber spektakulär, dem mehr als 100 Jahre alten Orchestrion zuzusehen und zuzuhören. Im Laufe unseres Besuchs wird der Aff zu unserer Erbauung nicht weniger als drei mal laufen! Bei deftiger Küche und ein paar Bier entspannen sich Gespräche, deren Inhalt wir hier besser nicht wiedergeben. Nur so viel sei verraten, wir hatten großen Spaß!

Der Rückweg geht sich fast wie von selbst, von Steinheidel sehen wir nun das schönwan4e Panorama von Breitenbrunn ehe wir bei Erlabrunn wieder das Schwarzwasser erreichen. Ron macht im Vorbeigehen noch schnell den Klettersteig am Nonnenfelsen. Nun müssen wir nur noch zurück auf den Rabenberg und nach einem steilen Anstieg endet diese schöne Tour von etwa 17 Kilometern schon bald bei bei Kaffee und Kuchen.

Den Aff kann man übrigens hier in Aktion sehen.

Beitrag von Jörg,  Original siehe hier

Queerschläger im Einsatz

bild1Bereits unsere gut organisierte und minutsiös geplante Anreise zum 15. Internationalen Pfingstturnier in Halle ließ vermuten, dass noch Einiges auf uns zu kommt. Gut wach gerüttelt durch die eine oder andere hallensische Straße wurden wir mit offenen Armen von den Saaleperlen empfangen. Und selbst das kurzfristig verteilte halbe Glas Sekt auf Ronald Meinhardts MacBook hielt uns nicht von unserer Anmeldung ab – Timing ist Alles. Beim gemütlichen Abendempfang konnten wir uns dem leiblichen Wohl widmen und unsere „Betten-Gastgeber“ herzlich begrüßen.

Der gute Schlaf, das ausgewogene Wetter, das neue „Queerschläger“-Shirt und die hervorragende Organisation des 1. Turniertages durch die hallensischen Organisationsperlen boten uns optimale Voraussetzungen. Wir haben gebaggert, gepritscht, geblockt, angegriffen – wir waren der Underdog im Spiel. Wir können mit Stolz sagen, dass wir nicht nur durch unser gutes Aussehen, nein auch besonders durch unsere harte Teamarbeit am Ende des Turniers belohnt wurden.  JA, wir waren diesmal die Goldjungs – 1. Platz Herren C. Den Siegestaumel genossen wir anschließend im Enchilada bei leckeren Cocktails und mexikanischem Essen. Nochmal aufgedreht haben wir danach bei der ESC-Party im Club „Turm“ und dem Team an der Bar so manchen Cocktail entlockt.

Strahlende Sonne und ein immer wieder lecker gefülltes Buffet begleiteten uns am 2. bild2Turniertag. Und verhalfen dem einem oder anderem Q in den neugemischten Teams vom „Maiglöckchen“ übers „Maienmädel“ bis hin zum “Pusteblümchen“ zu Höchstleistungen. Auch hier spielte sich schweißgebadet so mancher Queerschläger mit seinem Team in die finalen, mit unter goldigen, Ränge. Genuss fanden wir nicht nur beim anschließenden Abendessen im Hallenser Kartoffelhaus in geselliger Runde sondern auch am Abend in der Gayschorre zur 24. Gayburtstagsparty. Auch hier konnte wieder gebaggert, gepritscht, geblockt und angegriffen werden. Wie sportlich es letztlich wurde bleibt ein süßes Geheimnis.

Geprägt von Kater jeglicher Couleur traf man sich am Pfingstmontag dennoch befriedigt zum prickelnden  Abschlussbrunch im Mat’s Café & Bistro. Hier konnten letzte Eroberungen am Buffet gemacht werden und von den bild3liebgewonnen „Betten-Gastgebern“ vorerst aufs Herzlichste Abschied genommen werden. Wer sich jetzt etwas ärgert, dass er nicht dabei war dem kann ich bloß entgegnen: RABENBERG.

Hier wird es jetzt persönlicher: Ich danke euch liebe Queerschläger und meinen „Betten-Gastgebern“ für die schöne Zeit, das tolle Erlebnis und besonders dafür, dass ihr mir meine erste Turnierteilnahme so angenehm gemacht habt. DANKESCHÖN.

 

 

LG Michael Klatt

Himmelfahrt bei Axel

Ja nun war es wieder soweit.

„Es rüsten sich die Herren der Schöpfung an eben jenem Tag zum gemeinsamen Zelebrieren ihrer wunderbaren Existenz. Es wird ausgezogen zu diversen Belustigungsmöglichkeiten. Familie, Frau und Kinder werden zu Hause, der liebe Gott ein lieber Gott sein gelassen. Bei so viel Trubel und Ausgelassenheit, wen wundert es, wenn auch noch des Mephistopheles Bruder der Alkohol im Spiel ist, kommt es der Männerwelt so vor, als ob sie das geozentrische Zeitalter überwunden hat, um über das heliozentrische Weltbild zur dominuszentrierten (Dominus will hier wie im klassischen Latein schlicht als Herr verstanden werden) Welteinsicht zu gelangen.“

Soweit etwas nicht Umfassendes!! zur Bedeutung des Tages.mt1_beach
Wir hatten uns diesemal das „Revier “ von Axel ausgesucht und folgten gerne seiner Einladung. Die Wanderlustigen trafen sich Schlag 12 (+10min) um die nähere Umgebung zu erkunden. Unter fachkundiger Führung von Axel liefen wir eine Runde von 10 Kilometern.
Danach ließen wir unsere müden Beine in Axels schönem Garten relaxen, nach und nach trudelten auch die späteren Buben ein. Das Wetter spielte natürlich wieder im positiven Sinne mit. Und ein paar von uns spielten am Ortsbadeteich (textil) etwas Beachvolleyball. Anschliessend lud der Grill zum Verspeisen der mitgebrauchten Steaks, Roster und Salate ein.
Es wurde ein schöner und gemütlicher Abend mit einem großen Feuerkorb in Flammmt2_grillen.

Unser aller Dank gilt Axel, der sich zusammen mit Tom sehr ins Zeug gelegt hat um diesen Tag so schön ausklingen zu lassen.

Prag 2013: Turniersieg!

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Ergebnisliste des Turniers

Die Teilnahme am Prager Frühlingsturnier hat für die Chemnitzer Volleyballer eine lange Tradition. Genau genommen, die längste Tradition von allen bisher gestarteten Mannschaften, denn keine außer den Gastgebern war öfter dabei.
Dieses Jahr wurden die Queerschläger erstmals durch zwei Teams vertreten, einem Eliteteam aus den besten eigenen Kadern und zwei fremden Legionären sowie einer Mannschaft der übrig gebliebenen. Während die letztere einfach nur Spaß am Volleyball hatte und ihre Spiele stets nur knapp verlor, konnten unsere Stars souverän im Kampf um den Pokal mitmischen. Die Konkurrenz aus 15 europäischen Teams war hart und für das nominierte C-Level spielerisch teils extrem versiert, doch das reichte diesmal nicht. Unsere erste Mannschaft bezwang jeden Gegner und erkämpfte folglich den Turniersieg, an dem wir vor sechs Jahren schon mal knapp und äußerst unglücklich1) vorbeigeschrammt waren.
Nun endlich konnte diese Scharte ausgemerzt werden, überdies erwarb unsere Gewinnermannschaft die Sonderprämie für „The Most Surprising Team“. Na also, Überraschung gelungen!

spiel
Matchball. Wir in grün
jubel
Jubel
kreis
noch mehr Jubel

Autor: Frank

1) Eine Fehlentscheidung des Referees im Finale beim Spielstand 14:14 gepaart mit Unsportlichkeit des späteren Siegers hatte uns damals den Titel gekostet.

Gold und Bronze im wilden wilden Süden

IMG_20130308_173346Als QS-Minitrupp reisten Marco, Falk und Frank zum „Wild Wild South“-Turnier nach Stuttgart.
Am Freitag stand Sightseeing auf dem Programm. Dabei wurden wir durch unseren überaus freundlichen Gastgeber zu architektonischen Highlights geführt, wie z.B. die Börse, den Hauptbahnhof (Stuttgart 21) etc.. Hervorzuheben war ein großes komplett weißes Gebäude. Vom Eingangsbereich aus ging es in einen blau beleuchteten Raum mit Brunnen in der Mitte. Rundherum erstreckten sich weitere kleine Räume mit „Star Wars“-Türöffnungen. Unseren erstaunten Gesichtern erklärte unser Stuttgarter stolz: „So werden im Süden Bibliotheken gebaut“.
Später am Abend trafen sich die Sporthungrigen der Wild Wild South – Veranstaltung in der schicken Bar Mash. Für sie liefen die Anmeldungen für die verschiedensten Sportarten, am außergewöhnlichsten darunter wohl Schießen. Wir beließen es dann doch bei Volleyball, können aber auf den Schwimmwettbewerb hinweisen: Wer in 8 Stunden die längste Strecke zurücklegt, gewinnt. Pausen wären wohl erlaubt. Aber ohne könnte es doch direkt mal eine Herausforderung für unsere Q-Schwimmer sein 🙂
Am Samstag stand das Volleyballturnier an. Frank erinnert sich:
„Angekommen in der 3-Felderhalle gönnte ich mir erst mal einen Kaffee und ein Stück Kuchen. Dabei stieg allmählich meine Aufregung, da ich nicht alle Spieler vom Team ‚Zerstreut‘ kannte. Nach und nach trafen meine Mitspieler ein. Dabei wurde meine Nervosität nicht weniger, da ich feststellen musste, dass ich der kleinste im Team war. Die ersten Gruppenspiele taten wir uns als ‚zusammengewürfeltes‘ Team schwer. Das Ergebnis waren einige Satzverluste. Es wurden verschiedene Spielsysteme probiert, bei denen ich oft Fragezeichen in den Augen hatte. Von Spiel zu Spiel funktionierte die Abstimmung untereinander immer besser, so dass wir schließlich doch noch die Finalrunde erreichten. Wir gaben folglich keinen Satz mehr ab und holten uns die Goldmedaille im Level B+. Auch für Marco und Falk war es ein erfolgreiches Turnier. Sie erreichten Bronze im Level B- mit dem Team Uferlos 2 aus Karlsruhe.“

Das Volleyballturnier und wohl auch andere Wettbewerbe wie Schwimmen verliefen äußerst kräftezehrend. Das gemeinsame Essen und die Party am Abend waren zwar sehr gut besucht. Allerdings ließen wir uns sagen, dass es für die meisten nicht viel länger als bis um 2 Uhr in der Nacht ging. Falk und Marco waren jedenfalls schon eher verschwunden. Frank nahm gar nicht erst teil.
Nach dem sonntäglichen Brunch fuhren wir zurück gen Osten. Das Wild Wild South können wir wärmstens empfehlen. 2015 soll es das nächste mal stattfinden, vielleicht ja mit ganzer Volleyballmannschaft und vielleicht ein paar Schwimmern der Qs 🙂

Auf alten Gleisen und schönen Wegen nach Hohenstein-Ernstthal

Nach der schönen Wanderung mit den Rosa Löwen im Oktober wurde schnell eine Neuauflage gleise1in Chemnitz vereinbart. Als Termin wurde der 23. März ausgewählt, man war sich sicher, dass da schönster Frühling herrschen würde!
Aber weit gefehlt, am Vormittag weht uns ein eisiger Hauch um die Nase, die Wetterberichte melden negative Temperaturrekorde und wir zweifeln schon ein wenig am Sinn dieser Unternehmung. Umso mehr freuen wir uns, als wir am Bahnhof in Chemnitz auf nicht weniger als 6 wanderbereite Rosa Löwen treffen, so dass wir mit immerhin 10 wild entschlossenen Wanderern dem Winter trotzen.
Schon bald zeigt sich zudem, dass die Märzsonne Einiges zu leisten vermag und es in der Sonne beinahe schon gemütlich ist, zumindest wenn man zügig wandert. Das tun wir auch, laufen zunächst durch den Küchwald nach Borna, wo wir in der Nähe des Haltepunkts in die stillgelegte Bahnlinie nach Wüstenbrand einsteigen. Dieser folgen wir durch den Küchwald gleise2zum Güterbahnhof Altendorf und weiter Richtung Rottluff. Nachdem wir in Rottluff ein Stück tief verschneites Gleis zu laufen haben, bahnt sich ein gewisser Unmut bei einigen Mitwanderern an und wir beschließen, den Rest der Strecke auf das reguläre Wegenetz zu verlegen.
Wir laufen also erst einmal ein Stück am idyllischen Autobahnzubringer Richtung Rabenstein. An dessen Ende entschließt sich der experimentierfreudige Teil der Gruppe, nicht den Umweg über den Harthweg weiter zu laufen, sondern ein Stück querfeldein zu gehen. Keine besonders gute Idee, denn auf dem Feld lauert ein tödlich kalter Wind, der offenbar direkt aus Sibirien nach Rabenstein weht. Entsprechend groß ist die Begeisterung auf dieser Passage und einzig die überraschend auftauchende gleise3Picknickstation vermag die Truppe wieder gnädig zu stimmen.
Olaf, Uwe, Frank und Ronny haben eine gemütliche Picknicklandschaft aufgebaut und heiße Brühe sowie Glühwein vorbereitet. Zusammen mit den Köstlichkeiten aus den Rucksäcken der Wanderer ergibt sich ein leckeres und vielfältiges Picknick. Mein Favorit ist definitiv Svens Kuchen! Einziger Wermutsstropfen: wir haben für das Picknick zielsicher die kälteste und windigste Ecke der ganzen Tour ausgesucht. Das merken wir spätestens, als wir weiterlaufen und es schon 30 m weiter wieder wohlig warm wird. Aber egal, auch mit durchgefrorenen Fingern hat es gemundet.
Weiter gehts nun weitgehend parallel zur Bahnlinie Richtung Forsthaus Grüna, wo wir die Bahntrasse endgültig links liegen lassen. Auf aussichtsreichen und sonnig-milden Wegen geht es nun immer am Waldrand entlang nach Wüstenbrand und schließlich hinauf zum Heidelberg. gleise4Hier versuchen wir noch einmal ein Picknick, Ilka verteilt die zweitbesten Buletten der Tour aber wiederum wird es nach wenigen Minuten eisig kalt und windig. Wir sollen also nicht picknicken und wandern daher zügig weiter hinauf auf den „Wind“, wo es gar nicht mal so windig ist. Nach einigen Kilometern aussichtsreichen Weges erreichen wir den Stadtpark von Hohenstein und laufen hinunter in den Ort,wo wir am Markt im Postgut zünftig einkehren.
Im Wirtshaus stößt auch Olaf wieder zu uns. Die nur 24 km lange Tour steckt allen sichtlich in den Beinen, wandern auf Gleisen und auf Schnee im Gebirge ist eben doch was anderes, als Flachlandwandern auf gefegten Wegen.

Doch im Wirtshaus läuft die Truppe noch gleise5einmal zur Hochform auf und nach einer kurzen Auftauphase werden schon wieder Pläne für die nächsten Wandertage geschmiedet. Nach einer Besichtigung des Pinklers von Hohenstein-Ernstthal bibbern wir noch ein wenig auf dem Bahnsteig herum, ehe uns der Zug zurück nach Chemnitz und Leipzig bringt.
So geht ein schöner Wandertag zu Ende und wir freuen uns schon wieder auf den nächsten!

Eingestellt von

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Mitgliederversammlung mit Neuerungen

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unbenutzte Tischtennisschläger

Sämtliche Mitglieder unseres Vereins wurden zur Versammlung 2013 im Januar einberufen. Eingestellt waren wir auf einen gemütlichen Abend, an dem wir bei Snacks, Bier und Limonaden das Protokoll abarbeiten und uns anschließend in der Sauna erholen wollten. Tatsächlich kamen recht viele, Stühle mussten zusätzlich organisiert werden. Vorstand Uwe freute sich über eine satte 78% Beteiligung (28 von insgesamt 36 Mitgliedern). Im vollen Saal diskutierte man dann teils angeregt und der Abend hielt für viele unerwartete Neuerungen bereit.
Am überraschendsten wurde der Vorschlag
Tischtennis(!)
geäußert. Auf die Frage, wer Lust dazu hätte, meldeten sich sofort 5 Leute. Toralf bot gleich eine geeignete Platte dazu an. Zu einem ersten Treffen der wiederentdeckten Q-Sportart kam es zwar noch nicht (Stand 23. Februar). Aber evtl. mangelt es nur noch an einem Initiator. Angemerkt sei der Hinweis von Ron, den Newsletter für mögliche Veranstaltungen zu nutzen. Dazu schreibt man eine eMail an news@queerschlaeger.de
In neuem Gewand erscheint seit diesem Jahr unsere Homepage. Hier findet man neben diversen Berichten zu Events alle anstehenden Termine und einen Turnierplan. Die Seite wurde auf der Mitgliederversammlung vorgestellt. Aus der Diskussion ergaben sich bereits umgesetzte Änderungen. So sieht man jetzt eine Interessierten-Spalte zu allen Turnieren. Mitfahren zu diesen können und sollen alle. Dazu meldet man sich einfach bei Falk, Uwe oder Marco.
Wer Berichte auf der Homepage veröffentlichen möchte, meldet sich bitte bei Marco oder Ron. Kommentare zu den Berichten können gerne alle direkt auf der Homepage hinterlassen. Bisher gibt es ganze 3, wer findet sie?

Vorstand
Seit Januar 2013 nicht mehr im Vorstand neben Uwe und Ron: Olaf (links im Bild)

Eine andere Neuerung betraf den Vorstand. Langjähriger Vizevorstand Olaf gab den Staffelstab weiter, bleibt dem Verein aber zum Glück weiter treu verbunden. So organisierte er z.B. wieder 2 Volleyball-Winterspiel-Samstage in Oberlungwitz. Daran nahmen viele unserer Spieler, Ex-Qs, ein Paradiesvogel und vor allem einige Dresdner vom Bogenschützen-Verein teil.
Auf der Mitgliederversammlung stand also die Wahl eines neuen Vorstands an. Uwe und Ron erklärten sich erneut bereit und wurden wiedergewählt. Rechnungsprüfer bleibt der zuverlässige Ronny 😉 Es musste aber ein neuer Vizevorstand gefunden werden. Wilde Wortgefechte, Bewerbungsansprachen, hitzige Diskussionen, so wie man sich das also vorstellt, gab es nicht! Im Protokoll der Sitzung würde man eher Folgendes lesen:

Versammlungsleiter Chris: „Wir brauchen ein neues Vorstandsmitglied. Ich bitte um Vorschläge.“
(gefühlte eine halbe Minute lang eisernes Schweigen)
Irgendjemand: „Uwe, schlag du doch einen vor!“
Uwe: „Äh. Marco.“

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Qs können Tischtennis! Links Vorstands-Neuling Marco

(Marco schweigt)
Chris: „Gut. Wer ist dafür?“
(große Mehrheit meldet sich)
Chris: „Dagegen?“
(einer oder keiner melden sich)
Chris: „Enthaltungen?“
(1 oder 2 melden sich)
Chris: „Neues Vorstandsmitglied ist Marco.“
(Marco schweigt)

Die anschließende Frage, ob der Gewählte die Wahl denn annimmt ging dann schon im allgemeinen Gemurmel und Bierschlürfen unter 😉 Hier sei noch angemerkt, dass Marco im Vorfeld Bereitschaft signalisiert hatte und auch bereits für den verein engagiert ist.

Danach wurde es dann doch noch gemütlich bei vielen Gesprächsrunde, Sekt und endlich der erholsamen Sauna.

Mit den Rosa Löwen durch die Anhaltinische Provence

wandern_rosa3Wandern mit den netten Menschen von den Löwen stand schon lange auf der Agenda und nachdem wir in Rabenberg schon x-mal drüber geredet hatten, war es nun endlich so weit. Das Thema der Wanderung klang vielversprechend: „Zu Fuss durch die Sachsen-Anhaltinische Provence“!

So mieteten wir uns in Leipzig bei Micha (ein großartiger Gastgeber!) ein und fanden uns am Morgen des Tages der Deutschen Einheit ca. 1 Minute vor Abfahrt der S-Bahn auf dem Leipziger Bahnhof ein und wurden in einen Waggon gewunken wo wir auf eine große Zahl wandern_rosa1Löwen beiderlei Geschlechts stießen, darunter sogar richtiges Vereinsurgestein! Flugs waren wir in Halle, welches sich rund um Bahnhof und Busbahnhof von seiner hässlichsten Seite zeigte. Das wurde auch auf der anschließenden Busfahrt durch die Weiten von HaNeu nicht besser. Kurz nach Halle begann die Steppe, verendete Tiere auf Stoppelfeldern ließen schlimmste Befürchtungen aufkommen. Das Land der Frühauftsteher – na super! Inmitten der Pampa spuckte uns der Bus aus, nahe bei Langenbogen, welches wir sodann zu erreichen versuchten. Dies schlug jedoch gründlich fehlt und wir irrten fast eine Stunde umher, um schließlich kurz vor Erreichen der Zivilisation von einem deutlich zu früh aufgestandenen und wenig entspannten Eingeborenen  zurück in die Pampa geschickt zu werden. Man meide die DC-Ranch in Langenbogen weitläufig.

Wie auch immer, irgendwann waren wir auf dem rechten Weg und liefen durch das schöne Salzatal mit seinen Muschelkalkhängen und Weinbergen. Der großen Zahl an Besen- und Straußenwirtschaften konnten wir nicht lange widerstehen und fanden uns bald auf einer schönen Wiese unter Obstbäumen wieder. Es wurde wandern_rosa2Federweißer kredenzt, dazu gab es lecker Picknickkuchen, Brot, Wurst und Käse von Micha sowie weitere Leckereien diverser Mitwandernder. Toll!
Weiter ging es bei Höhnstedt mit Weinbergen, vorbei an ungezählten Wirtschaften durch eine Landschaft mit der ich an dieser Stelle wirklich nicht gerechnet hätte. Provence oder Toskana können fern bleiben, wir fahren jetzt nur noch nach Anhalt! In einer weiteren Besenwirtschaft, die vom Ansturm der Besucher dezent überfordert war, gelingt es uns, weiteren Federweißen in uns zu füllen und so langsam frage ich mich, ob das eine Wanderung oder ein Gelage werden soll.

Aus Gründen die sich mir nicht erschlossen, tauchte aber plötzlich Ehrgeiz auf und die folgenden 15 Kilometer bis Eisleben wurden mit hoher Geschwindigkeit und ohne jede weitere Ablenkung zurückgelegt. Auf dem Weg vorbei an Seeburg folgte wwandern_rosa4eiteres schönes Hügelland und schließlich Eisleben. Eisleben ist so wie viele ostdeutsche Kleinstädte, hübsch, aber tot. Nach allerlei Hin und Her finden wir eine Wirtschaft am Markt, die sich rückblickend als gar nicht so schlecht erwies. Schnell steigen Pegel und Stimmung und auf der Rückfahrt nach Halle und Leipzig unterhalten wir nicht nur uns bestens, sondern auch ein ganzes Zugabteil. Gern wieder!
Die nächste Wanderung mit den Löwen wollen wir im Frühjahr in Chemnitz machen, dann heisst es „Auf alten Gleisen durch Chemnitz“, so ähnlich wie hier. Auch ein Wanderwochenende im Zittauer Gebirge ward angedacht – mal sehen, ob das was wird!

 
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